Der jüngste Mercedes Benz-Rückruf für die Elektro-Modelle EQA und EQB schlägt hohe Wellen. Betroffen sind Fahrzeuge mit 70,5 kWh-Akkus des Zulieferers Farasis aus dem Produktionszeitraum Dezember 2021 bis Januar 2024. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor einer erhöhten Brandgefahr. Die vom Hersteller angebotene Lösung – ein Software-Update – bringt jedoch gravierende Nachteile: reduzierte Ladeleistung, teils drastisch verringerte Reichweite und ein dauerhaft eingeschränktes Fahrzeug. Rechtsanwalt Plahr klärt auf.
Technischer Hintergrund: Software-Update reduziert Reichweite und Ladeleistung
Anstatt eines möglicherweise notwendigen Austauschs der problematischen Farasis-Akkus versucht Mercedes, die Brandgefahr durch ein Software-Update zu beheben. Dieses Update greift massiv in die Leistungsparameter ein:
- Reduzierte Ladeleistung: Dies führt zu bis zu 15 Minuten längeren Ladezeiten.
- Erheblicher Reichweitenverlust: Berichten zufolge kann der Verlust bis zu 20 % betragen.
- Drosselung der Kapazität: Sie erhalten faktisch weniger nutzbare Kapazität zum vollen Preis.
Durch diese "Nachbesserung" erhalten Sie faktisch ein anderes Fahrzeug als ursprünglich gekauft – mit geringerem Nutzwert und einem deutlich reduzierten Wiederverkaufswert.
Juristische Bewertung: So kommt Mercedes nicht davon
Die Maßnahme von Mercedes ist eine einseitige Vertragsänderung zulasten des Käufers. Ihr Fahrzeug weist weder vor noch nach dem Update die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit auf. Damit liegt ein erheblicher Sachmangel im Sinne des § 434 BGB vor. Betroffenen Käufern können folgende Ansprüche zustehen:
- Minderung des Kaufpreises.
- Rücktritt vom Kaufvertrag.
- Schadensersatz für Wertverlust oder Nutzungsausfall.
- Anspruch auf Nacherfüllung (z.B. Batterietausch).
Mercedes - Akku - Rückruf: Rechtsanwalt Plahr prüft Ihre Optionen!
Sind Sie vom Mercedes EQA/EQB Rückruf betroffen? Rechtsanwalt Plahr:
- Bewertet die Schwere des Mangels.
- Prüft Ihre Ansprüche auf Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz.
- Setzt Ihre Forderungen konsequent durch.
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Warum anwaltliche Unterstützung jetzt entscheidend ist
Hersteller und Händler versuchen oft, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Ein Rückbau dieser softwareseitigen Änderungen ist laut Mercedes technisch ausgeschlossen. Lassen Sie nicht zu, dass ein technisches Problem des Herstellers zu Ihrem finanziellen Nachteil wird!
Fazit: Handeln Sie jetzt beim Mercedes EQA/EQB Akku-Rückruf!
Sie erhalten durch das Software-Update ein Fahrzeug mit verschlechterter Akku-Leistung. Eine solche dauerhafte Einschränkung ist rechtlich höchst problematisch. Als Käufer sollten Sie dringend Ihre Ansprüche auf Minderung oder Rücktritt prüfen lassen.